Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72 a
Yin Chengzong / Chu Wanghua: Yellow River Piano Concerto
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische Sinfonie“)
Der Gelbe Fluss gilt als Ursprung der chinesischen Kultur und Zivilisation. 1939 schrieb Xinghai Xian eine Kantate auf ein hymnisches Gedicht über den Fluss, quasi als Reaktion auf Japans großangelegte Invasion Chinas. Der Komponist starb 1945, kurz nach Kriegsende. Als während der Kulturrevolution keine westliche Musik in China gespielt werden durfte, besann man sich auf sein patriotisches Werk. Eine Gruppe chinesischer Komponisten um den Pianisten Yin Chengzong und den Komponisten Chu Wanghua arbeitete die Kantate zu einem Klavierkonzert mit jubelnder Schlussapotheose um.
Beethovens gegen Willkür und Tyrannei gerichtete Oper „Fidelio“ endet ebenso verheißungsvoll: Einer als Mann (Fidelio) verkleideten Frau (Leonore) gelingt es, ihren unschuldig inhaftierten Mann zu retten.
Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische Sinfonie“ ist das Resultat einer Bildungsreise in das „Land, wo die Zitronen blühn“ und ganz dem Unbeschwert-Heiteren zugewandt.
Violinkonzert E-Dur BWV 1042Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050Brandenburgisches Konzert Nr. 6 BWV 1051Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo c-Moll(Rekonstruiert nach BWV 1060)
„Da ich vor ein paar Jahren das Glück hatte, mich bei Ihrer Königlichen Hoheit auf Ihren Befehl hin hören zu lassen, und ich damals bemerkte, dass Sie sich an den kleinen Talenten, die der Himmel mir für die Musik gegeben hat, erfreute, und als ich mich von Ihrer Königlichen Hoheit verabschiedete, mir die Ehre erweisen wollte, mir zu befehlen, ihr einige Stücke meiner Komposition zu schicken: habe ich mir also nach Ihrem gnädigen Befehl die Freiheit genommen, Ihrer Königlichen Hoheit für die vorliegenden Konzerte, die ich für mehrere Instrumente bearbeitet habe, meine ehrerbietigen Pflichten zu erweisen (…)“
Auszug aus Bachs Widmung der Brandenburgischen Konzerte an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt. Der Originaltext ist in französischer Sprache verfasst.
Violinkonzert E-Dur BWV 1042Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050Brandenburgisches Konzert Nr. 6 BWV 1051Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo c-Moll(Rekonstruiert nach BWV 1060)
„Da ich vor ein paar Jahren das Glück hatte, mich bei Ihrer Königlichen Hoheit auf Ihren Befehl hin hören zu lassen, und ich damals bemerkte, dass Sie sich an den kleinen Talenten, die der Himmel mir für die Musik gegeben hat, erfreute, und als ich mich von Ihrer Königlichen Hoheit verabschiedete, mir die Ehre erweisen wollte, mir zu befehlen, ihr einige Stücke meiner Komposition zu schicken: habe ich mir also nach Ihrem gnädigen Befehl die Freiheit genommen, Ihrer Königlichen Hoheit für die vorliegenden Konzerte, die ich für mehrere Instrumente bearbeitet habe, meine ehrerbietigen Pflichten zu erweisen (…)“
Auszug aus Bachs Widmung der Brandenburgischen Konzerte an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt. Der Originaltext ist in französischer Sprache verfasst.
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 1
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2
Zwei herausragende Persönlichkeiten der französischen Musikgeschichte stehen im Fokus des 6. Philharmonischen Konzertes: Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel.
Saint-Saëns begann seine musikalische Laufbahn als Wunderkind. Mit 6 Jahren schrieb er erste Kompositionen. Als 10-jähriger debütierte er als Pianist. Auch an der Orgel brillierte er. Als Komponist widmete sich Saint-Saëns fast allen Gattungen. Neben Klavier- und Violinkonzerten schrieb er auch zwei Cellokonzerte, von denen insbesondere das erste berühmt wurde.
Für eine Pianistenlaufbahn war Maurice Ravel offenbar nicht bestimmt, doch komponierte er viel Klaviermusik, ehe er mit seiner Rapsodie espagnole auch mit einem großen Orchesterwerk überzeugte. Für Sergej Djaghilew und dessen Ballets russes entstand 1912 das (klang-)farbenprächtige Ballett „Daphnis et Chloé“, für Strawinsky „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik.“
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 1
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2
Zwei herausragende Persönlichkeiten der französischen Musikgeschichte stehen im Fokus des 6. Philharmonischen Konzertes: Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel.
Saint-Saëns begann seine musikalische Laufbahn als Wunderkind. Mit 6 Jahren schrieb er erste Kompositionen. Als 10-jähriger debütierte er als Pianist. Auch an der Orgel brillierte er. Als Komponist widmete sich Saint-Saëns fast allen Gattungen. Neben Klavier- und Violinkonzerten schrieb er auch zwei Cellokonzerte, von denen insbesondere das erste berühmt wurde.
Für eine Pianistenlaufbahn war Maurice Ravel offenbar nicht bestimmt, doch komponierte er viel Klaviermusik, ehe er mit seiner Rapsodie espagnole auch mit einem großen Orchesterwerk überzeugte. Für Sergej Djaghilew und dessen Ballets russes entstand 1912 das (klang-)farbenprächtige Ballett „Daphnis et Chloé“, für Strawinsky „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik.“
Antonín Dvořák: „Der Wassermann“, Sinfonische Dichtung op. 107
Josef Suk: Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 27 „Asrael“
Eine sehr finstere Geschichte liegt Antonín Dvořáks 1896 entstandener sinfonischen Dichtung „Der Wassermann“ zugrunde, die von einer Ballade aus Karel Jaromir Erbens Gedichtsammlung „Kytice“ („Blumenstrauß“) inspiriert wurde. Darin wird von einem Mädchen erzählt, das vom Wassermann entführt wird und bald darauf von diesem ein Kind empfängt. Nur unter der Bedingung, das Neugeborene als Gewähr für die eigene Rückkehr zurückzulassen, darf es seine eigene Mutter besuchen…
Als Dvořák 1904 starb, wollte ihm sein Schüler und Schwiegersohn Josef Suk musikalisch ein Denkmal setzen. Er schrieb eine große Sinfonie, die er „Asrael“ nannte. Der Name entstammt der mohammedanischen und jüdischen Mythologie und bezeichnet einen Engel, der die Seelen der Toten ins Paradies begleitet. Die ergreifende Komposition enthält Zitate aus Dvořáks und Suks Schaffen.
Antonín Dvořák: „Der Wassermann“, Sinfonische Dichtung op. 107
Josef Suk: Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 27 „Asrael“
Eine sehr finstere Geschichte liegt Antonín Dvořáks 1896 entstandener sinfonischen Dichtung „Der Wassermann“ zugrunde, die von einer Ballade aus Karel Jaromir Erbens Gedichtsammlung „Kytice“ („Blumenstrauß“) inspiriert wurde. Darin wird von einem Mädchen erzählt, das vom Wassermann entführt wird und bald darauf von diesem ein Kind empfängt. Nur unter der Bedingung, das Neugeborene als Gewähr für die eigene Rückkehr zurückzulassen, darf es seine eigene Mutter besuchen…
Als Dvořák 1904 starb, wollte ihm sein Schüler und Schwiegersohn Josef Suk musikalisch ein Denkmal setzen. Er schrieb eine große Sinfonie, die er „Asrael“ nannte. Der Name entstammt der mohammedanischen und jüdischen Mythologie und bezeichnet einen Engel, der die Seelen der Toten ins Paradies begleitet. Die ergreifende Komposition enthält Zitate aus Dvořáks und Suks Schaffen.
Angeführt von Frontmann Helfried „Heli“ Reißenweber, dessen Stimme, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz verblüffend nah am Original sind, zelebriert STAHLZEIT die größten Hits aus allen Schaffensphasen von RAMMSTEIN. Dabei erschafft STAHLZEIT bei der „WAS ICH LIEBE LIVE“-Tour 2027 ein Konzerterlebnis, das die Energie, Kraft und Ästhetik des Originals eindrucksvoll einfängt.
Gewaltige Lichtinszenierungen, beeindruckende Spezialeffekte und eine spektakuläre Pyroshow sorgen für Gänsehautmomente und lassen das Publikum die Hitze wortwörtlich spüren. Die aufwendige Produktion und ein Team aus rund 30 Personen reisen mit zwei Nightlinern und mehreren Trucks durch ganz Europa und begeistern Fans bei mehr als 70 Shows pro Jahr.
STAHLZEIT ist eine Hommage an eine der bedeutendsten deutschen Rockbands aller Zeiten – kompromisslos, kraftvoll und mit höchstem Respekt vor dem Original. RAMMSTEIN hat mit brachialem Sound, rauer Attitüde und dem Spiel mit dem Feuer ein weltweit einzigartiges Genre geschaffen, dem STAHLZEIT seinen Tribut zollt. Von „Sonne“ über „Du Hast“ bis „Engel“ erwartet die Besucher ein zweieinhalbstündiges Feuerwerk aus Musik, Energie und Emotionen.
STAHLZEIT: Wenn Hitze, Sound und Emotionen zu einer gewaltigen Einheit verschmelzen und damit ein einmalige Konzerterlebnis erschaffen wird!