Ludwig van Beethoven: „Coriolan“ op. 62, Ouvertüre zu Heinrich Joseph von Collins Trauerspiel
Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenkonzert G-Dur KV 313
Carl Orff: „Carmina Burana“, Cantiones profanae für Soli, Chor und Orchester
Mit Wiener Klassik par excellence geht es ins Saisonfinale: Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre, die 1807 für Heinrich Joseph von Collins gleichnamiges Trauerspiel entstanden war, erzählt in konzentrierter Form die tragische Geschichte des römischen Feldherrn. Dem holländischen Amateurflötisten Ferdinand Dejean haben wir Mozarts bezauberndes Flötenkonzert KV 313 aus dem Jahr 1778 zu verdanken.
Eines der beliebtesten und meist gespielten Werke der Chor- und Orchesterliteratur des 20. Jahrhunderts ist Carl Orffs „Carmina Burana“. Das Werk basiert auf mittelalterlichen Texten aus dem Kloster Benediktbeuren, die ganz dem Leben zugewandt sind. Die Frühlings-, Trink- und Liebeslieder werden vom wuchtigen „Fortuna“-Chor eingerahmt, der die launische Schicksalsgöttin beschwört. Vitale Rhythmen und eingängige Melodien bestimmen die Musik, die emotional und unmittelbar anspricht.
Ludwig van Beethoven: „Coriolan“ op. 62, Ouvertüre zu Heinrich Joseph von Collins Trauerspiel
Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenkonzert G-Dur KV 313
Carl Orff: „Carmina Burana“, Cantiones profanae für Soli, Chor und Orchester
Mit Wiener Klassik par excellence geht es ins Saisonfinale: Beethovens „Coriolan“-Ouvertüre, die 1807 für Heinrich Joseph von Collins gleichnamiges Trauerspiel entstanden war, erzählt in konzentrierter Form die tragische Geschichte des römischen Feldherrn. Dem holländischen Amateurflötisten Ferdinand Dejean haben wir Mozarts bezauberndes Flötenkonzert KV 313 aus dem Jahr 1778 zu verdanken.
Eines der beliebtesten und meist gespielten Werke der Chor- und Orchesterliteratur des 20. Jahrhunderts ist Carl Orffs „Carmina Burana“. Das Werk basiert auf mittelalterlichen Texten aus dem Kloster Benediktbeuren, die ganz dem Leben zugewandt sind. Die Frühlings-, Trink- und Liebeslieder werden vom wuchtigen „Fortuna“-Chor eingerahmt, der die launische Schicksalsgöttin beschwört. Vitale Rhythmen und eingängige Melodien bestimmen die Musik, die emotional und unmittelbar anspricht.
Igor Strawinsky: Circus Polka („Für einen jungen Elefanten“)
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Orchester Nr. 1 c-Moll op. 35 (1. Klavierkonzert)
Fazil Say: Trompetenkonzert
Richard Strauss: „Tanz der sieben Schleier“ aus der Oper „Salome“
Für eine Ballettproduktion mit 50 Elefanten und Ballerinen, die George Balanchine im Auftrag des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus in New York choreographierte, schrieb Igor Strawinsky 1942 eine sehr amüsante Zirkuspolka, die rasch den Konzertsaal eroberte.
Schostakowitschs 1. Klavierkonzert ist eigentlich ein Doppelkonzert, in dem auch die Trompete solistisch hervortritt. Im Gegensatz zu den meisten tiefernsten Werken des Russen geht es hier sehr humorvoll zu.
Fazil Says Trompetenkonzert, entstanden für die Festspiele MV, verweist mit seinen orientalisierenden Melodien und Harmonien samt rhythmischen Finessen auf die türkischen Wurzeln des Komponisten.
Exotische Akzente setzt auch Richard Strauss im „Tanz der sieben Schleier“, mit dem Prinzessin Salome ihren lüsternen Stiefvater Herodes dazu bringt, ihr jeden Wunsch zu erfüllen: Sie fordert den Kopf des Propheten Jochanaan!
Igor Strawinsky: Circus Polka („Für einen jungen Elefanten“)
Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier, Trompete und Orchester Nr. 1 c-Moll op. 35 (1. Klavierkonzert)
Fazil Say: Trompetenkonzert
Richard Strauss: „Tanz der sieben Schleier“ aus der Oper „Salome“
Für eine Ballettproduktion mit 50 Elefanten und Ballerinen, die George Balanchine im Auftrag des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus in New York choreographierte, schrieb Igor Strawinsky 1942 eine sehr amüsante Zirkuspolka, die rasch den Konzertsaal eroberte.
Schostakowitschs 1. Klavierkonzert ist eigentlich ein Doppelkonzert, in dem auch die Trompete solistisch hervortritt. Im Gegensatz zu den meisten tiefernsten Werken des Russen geht es hier sehr humorvoll zu.
Fazil Says Trompetenkonzert, entstanden für die Festspiele MV, verweist mit seinen orientalisierenden Melodien und Harmonien samt rhythmischen Finessen auf die türkischen Wurzeln des Komponisten.
Exotische Akzente setzt auch Richard Strauss im „Tanz der sieben Schleier“, mit dem Prinzessin Salome ihren lüsternen Stiefvater Herodes dazu bringt, ihr jeden Wunsch zu erfüllen: Sie fordert den Kopf des Propheten Jochanaan!
Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72 a
Yin Chengzong / Chu Wanghua: Yellow River Piano Concerto
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische Sinfonie“)
Der Gelbe Fluss gilt als Ursprung der chinesischen Kultur und Zivilisation. 1939 schrieb Xinghai Xian eine Kantate auf ein hymnisches Gedicht über den Fluss, quasi als Reaktion auf Japans großangelegte Invasion Chinas. Der Komponist starb 1945, kurz nach Kriegsende. Als während der Kulturrevolution keine westliche Musik in China gespielt werden durfte, besann man sich auf sein patriotisches Werk. Eine Gruppe chinesischer Komponisten um den Pianisten Yin Chengzong und den Komponisten Chu Wanghua arbeitete die Kantate zu einem Klavierkonzert mit jubelnder Schlussapotheose um.
Beethovens gegen Willkür und Tyrannei gerichtete Oper „Fidelio“ endet ebenso verheißungsvoll: Einer als Mann (Fidelio) verkleideten Frau (Leonore) gelingt es, ihren unschuldig inhaftierten Mann zu retten.
Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische Sinfonie“ ist das Resultat einer Bildungsreise in das „Land, wo die Zitronen blühn“ und ganz dem Unbeschwert-Heiteren zugewandt.
Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72 a
Yin Chengzong / Chu Wanghua: Yellow River Piano Concerto
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 („Italienische Sinfonie“)
Der Gelbe Fluss gilt als Ursprung der chinesischen Kultur und Zivilisation. 1939 schrieb Xinghai Xian eine Kantate auf ein hymnisches Gedicht über den Fluss, quasi als Reaktion auf Japans großangelegte Invasion Chinas. Der Komponist starb 1945, kurz nach Kriegsende. Als während der Kulturrevolution keine westliche Musik in China gespielt werden durfte, besann man sich auf sein patriotisches Werk. Eine Gruppe chinesischer Komponisten um den Pianisten Yin Chengzong und den Komponisten Chu Wanghua arbeitete die Kantate zu einem Klavierkonzert mit jubelnder Schlussapotheose um.
Beethovens gegen Willkür und Tyrannei gerichtete Oper „Fidelio“ endet ebenso verheißungsvoll: Einer als Mann (Fidelio) verkleideten Frau (Leonore) gelingt es, ihren unschuldig inhaftierten Mann zu retten.
Felix Mendelssohn Bartholdys „Italienische Sinfonie“ ist das Resultat einer Bildungsreise in das „Land, wo die Zitronen blühn“ und ganz dem Unbeschwert-Heiteren zugewandt.
Violinkonzert E-Dur BWV 1042Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050Brandenburgisches Konzert Nr. 6 BWV 1051Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo c-Moll(Rekonstruiert nach BWV 1060)
„Da ich vor ein paar Jahren das Glück hatte, mich bei Ihrer Königlichen Hoheit auf Ihren Befehl hin hören zu lassen, und ich damals bemerkte, dass Sie sich an den kleinen Talenten, die der Himmel mir für die Musik gegeben hat, erfreute, und als ich mich von Ihrer Königlichen Hoheit verabschiedete, mir die Ehre erweisen wollte, mir zu befehlen, ihr einige Stücke meiner Komposition zu schicken: habe ich mir also nach Ihrem gnädigen Befehl die Freiheit genommen, Ihrer Königlichen Hoheit für die vorliegenden Konzerte, die ich für mehrere Instrumente bearbeitet habe, meine ehrerbietigen Pflichten zu erweisen (…)“
Auszug aus Bachs Widmung der Brandenburgischen Konzerte an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt. Der Originaltext ist in französischer Sprache verfasst.
Violinkonzert E-Dur BWV 1042Air aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068Brandenburgisches Konzert Nr. 5 BWV 1050Brandenburgisches Konzert Nr. 6 BWV 1051Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo c-Moll(Rekonstruiert nach BWV 1060)
„Da ich vor ein paar Jahren das Glück hatte, mich bei Ihrer Königlichen Hoheit auf Ihren Befehl hin hören zu lassen, und ich damals bemerkte, dass Sie sich an den kleinen Talenten, die der Himmel mir für die Musik gegeben hat, erfreute, und als ich mich von Ihrer Königlichen Hoheit verabschiedete, mir die Ehre erweisen wollte, mir zu befehlen, ihr einige Stücke meiner Komposition zu schicken: habe ich mir also nach Ihrem gnädigen Befehl die Freiheit genommen, Ihrer Königlichen Hoheit für die vorliegenden Konzerte, die ich für mehrere Instrumente bearbeitet habe, meine ehrerbietigen Pflichten zu erweisen (…)“
Auszug aus Bachs Widmung der Brandenburgischen Konzerte an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt. Der Originaltext ist in französischer Sprache verfasst.
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 1
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2
Zwei herausragende Persönlichkeiten der französischen Musikgeschichte stehen im Fokus des 6. Philharmonischen Konzertes: Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel.
Saint-Saëns begann seine musikalische Laufbahn als Wunderkind. Mit 6 Jahren schrieb er erste Kompositionen. Als 10-jähriger debütierte er als Pianist. Auch an der Orgel brillierte er. Als Komponist widmete sich Saint-Saëns fast allen Gattungen. Neben Klavier- und Violinkonzerten schrieb er auch zwei Cellokonzerte, von denen insbesondere das erste berühmt wurde.
Für eine Pianistenlaufbahn war Maurice Ravel offenbar nicht bestimmt, doch komponierte er viel Klaviermusik, ehe er mit seiner Rapsodie espagnole auch mit einem großen Orchesterwerk überzeugte. Für Sergej Djaghilew und dessen Ballets russes entstand 1912 das (klang-)farbenprächtige Ballett „Daphnis et Chloé“, für Strawinsky „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik.“
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 1
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2
Zwei herausragende Persönlichkeiten der französischen Musikgeschichte stehen im Fokus des 6. Philharmonischen Konzertes: Camille Saint-Saëns und Maurice Ravel.
Saint-Saëns begann seine musikalische Laufbahn als Wunderkind. Mit 6 Jahren schrieb er erste Kompositionen. Als 10-jähriger debütierte er als Pianist. Auch an der Orgel brillierte er. Als Komponist widmete sich Saint-Saëns fast allen Gattungen. Neben Klavier- und Violinkonzerten schrieb er auch zwei Cellokonzerte, von denen insbesondere das erste berühmt wurde.
Für eine Pianistenlaufbahn war Maurice Ravel offenbar nicht bestimmt, doch komponierte er viel Klaviermusik, ehe er mit seiner Rapsodie espagnole auch mit einem großen Orchesterwerk überzeugte. Für Sergej Djaghilew und dessen Ballets russes entstand 1912 das (klang-)farbenprächtige Ballett „Daphnis et Chloé“, für Strawinsky „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik.“