Joseph Haydn: Ouvertüre zur Oper „L’isola disabitata“ („Die wüste Insel“) Hob. XXVIII:9
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101 („Die Uhr“)
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Zoltán Kodály: „Tänze aus Galánta“
Joseph Haydn, der mit seinen Sinfonien und Streichquartetten klassische Standards prägte, schrieb am Hofe der Esterházys auch zahlreiche Bühnenwerke, darunter die Oper „Die wüste Insel“ nach dem damals sehr beliebten Libretto von Metastasio. – Für den in London lebenden deutschen Geiger und Impresario Johann Peter Salomon komponierte er Jahre später 12 Sinfonien. An das Ticken einer Uhr erinnert das Pizzicato der Streicher im Andante der Londoner Sinfonie, Haydns 101.
Franz Liszts Erfahrungen als „Tastenlöwe“ und Komponist Sinfonischer Dichtungen sind auch in sein brillantes 1. Klavierkonzert eingeflossen.
Die 1933 zum 80-jährigen Bestehen der Philharmonischen Gesellschaft Budapest entstandenen „Tänze aus Galánta“ sind das populärste Orchesterwerk Zoltán Kodálys. Als Vorlage dienten ihm „Ungarische Tänze von Zigeunern aus Galánta“, die 1800 in Wien erschienen waren, sowie Kindheitserinnerungen.




